Gewässer
Gewässerbeschreibung
Der Mainparksee ist ein 24 Hektar großes Gewässer mit einer ausgezeichneten Wasserqualität. Bei uns fühlen sich besonders Hechte, Zander und Karpfen wohl.Der See ist ca 3 bis 5 Meter tief mit Flachwasserzonen, Vertiefungen und zwei Sandstränden, die von der umliegenden Bevölkerung gerne genutzt werden. Der Untergrund ist überwiegend kiesig, sandig und wenig schlammig. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Angler sind über die Jahre sehr schöne bewaldete Angelzonen entstanden.
Nach langen Jahren mit einer Übermenge an Kraut ist das Gewässer überwiegend krautfrei. Dies gelang dem Angelverein gemeinsam in Absprache mit der Fachberatung für Fischerei in Unterfranken und dem Besitzer. Für die laichenden Fische wurden eigens kleine Biotope und Laichnester angelegt. Der gute Fischbestand resultiert aus den erfolgreichen Maßnahmen.
Geschichte des Mainparksees
Die Entstehung der Mainaschaffer Hochhäuser und der Autobahn A3 hängen indirekt zusammen. Der Autobahnbau begann im Jahre 1955. Wesentlich erhöht wurde der Flächenverbrauch durch die Kiesentnahme für die Autobahnstrecke zwischen Mainaschaff und Rohrbrunn. Die vorhandene Kiesgrube Weiß wurde erheblich erweitert. Eine Großbaustelle auf einer Fläche von 30 ha entstand, von der täglich vier Züge mit je 3500 t Kies nach Hösbach fuhren. Der Kies wurde als Befestigung der Streckentrasse benötigt. Damals sprach man vom "Oscheffer Meer" (dem heutigen Mainparksee), das mit einem See-Ring-Weg und mit einer Autobahnraststätte entstehen sollte.1962 wurde der See wegen dem wilden Baden umzäunt. Ab 1964 kam eine Hochhaussiedlung mit 16-geschossigen Hochhäusern von jeweils 46 m Höhe hinzu. Ein 23-geschossiges Gebäude kam 1976 hinzu.



